Das Simpson Protocol – Hypnose ohne Worte

ist eine neue ursachenorientierte Form der Hypnose-Therapie und wurde von der kanadischen medizinischen Hypnotherapeutin Ines Simpson entwickelt. Der Patient wird in einen sehr tiefen Hypnose-Zustand, in das „Esdaile-Stadium“ geführt. Dann führt der Therapeut einen Dialog mit dem „Überbewusstsein“, einer höheren geistigen Instanz des Patienten. Dieses kennt die Problemursachen des Menschen mit ihren verbundenen Zusammenhängen. Es ist in Kontakt mit dem Unterbewusstsein, in dem alle Erfahrungen, Gewohnheiten, Emotionen, Denk- und Verhaltensweisen gespeichert sind.

Die Antworten erfolgen nonverbal über ideomotorische Fingersignale. So wird der Patient in einer Sitzung durch einen Prozess geleitet, in dem die Ursachen und Blockaden seiner Problematik auf den verschiedensten Ebenen (körperlich, seelisch, geistig, spirituell u.a.) geklärt und gelöst werden können. Das Simpson Protocol arbeitet vielschichtig und umfassend, „ohne Worte“ des Patienten, und ohne dass das Bewusstsein den Heilungsprozess mitbekommt. Es wird nicht übermäßig mit Vergangenem belastet.

Auf Wunsch des Patienten kann auf ausführliche Vorgespräche verzichtet werden. Es ist sogar möglich, das Simpson Protocol anzuwenden, wenn der Patient über das Problem gar nicht sprechen will oder kann.

Dies ist es eine sanfte, schnelle, aber sehr effiziente und nachhaltige Heilungsmethode. Sie kann weit höhere und schnellere Erfolge erzielen als die konventionelle Hypnose. Eingesetzt wird sie bei fast allen körperlichen und seelischen Problemen.

Oftmals reichen nur wenige Sitzungen aus, um ein gutes und zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen. Eine Erstsitzung dauert meist bis zu drei Stunden, die Folgesitzungen in der Regel ca. 1,5 Stunden.

Die in der Sitzung angestoßenen Selbstheilungsvorgänge können einige Zeit benötigen. Der Erfolg kann deshalb erst nach etwa vier Wochen beurteilt werden.